Das Team von moving-arts bietet Ihnen ein breitgefächertes Angebot unteschiedlicher Therapieansätze. Sie dürfen gerne auswählen. Je nach Ihrem Anliegen oder unserer Schlussfolgerungen aus der Anamnese werden wir Ihnen die bestmögliche Behandlungsart anbieten.

Respekt und Achtsamkeit sind dabei unser oberstes Gebot.

Wir freuen uns Sie in unserer Praxis zu begrüßen. Wir begleiten und unterstützen Sie gerne auf dem Weg zu Beweglichkeit, Körperwahrnehmung und Lebensfreude.

Die therapeutischen Anwendungen werden optimal unterstützt durch das Bewegungstraining mit Gyrotonic und Gyrokinesis. Lesen Sie mehr dazu.

Die verschiedenen Therapieformen

Shiatsu ist eine ganzheitliche, achtsame Körperarbeit, deren Wurzeln in Japan und in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) liegen (Shi - atsu = Fingerdruck).
Das östliche Verständnis von Lebensenergie (Ki), deren Fließen in einem Netzwerk von Leitbahnen im Körper (Meridianen) und westliche Erkenntnisse aus Physiologie und Psychologie gehen hier eine fruchtbare Beziehung ein.

Durch sanften und tief wirkenden Druck wird der Energiefluss im ganzen Körper harmonisiert. Auch Dehnungen, Rotationen und achtsames Bewegen der Gelenke lösen Blockaden und fördern die Beweglichkeit. Die besondere Qualität der Berührung entsteht durch die meditative Präsenz des Therapeuten. Shiatsu regt die Lebensenergie an, es fördert die Selbstheilungskräfte und die Selbstwahrnehmung.

Shiatsu arbeitet mit dem, was sich zeigt. Dadurch wird jede Behandlung zum Unikat, sie ist individuell und einzigartig. Shiatsu eignet sich für Menschen jeden Alters. Es wird am bekleideten Körper angewendet. Eine Ganzkörperbehandlung dauert etwa eine Stunde.

Ebenso effektiv wirkt die Tiefe Bindegewebs- und Faszienarbeit.

(Fascial Balancing / Faszienarbeit nach Chaitow / Posturale Integration / Myofascial Trains nach Myers)

Das tiefe Bindegewebe zieht sich wie ein Netz durch den ganzen Körper. Es speichert und verarbeitet physische und psychische Traumata in Form von Spannungsveränderungen im Körper.

Die vorrangige Spannung befindet sich meist im Bereich sogenannter „Entladungsorgane“ (z.B. Kiefer, Becken, Bauchorgane). Durch tiefe Bindegewebsarbeit werden Verklebungen in den Faszien gelöst. Diese Anregung und Unterstützung des körperlichen Entwirrprozesses durch den Therapeuten ermöglicht eine somato- emotionale Entspannung. Der Patient entwickelt ein Bewusstsein für die eigenen Schutzmechanismen und das Zusammenwirken körperlicher und seelischer Empfindungen.

Faszientherapie

In Physiotherapie-Kreisen, Sport- und Trainingstherapie ist Faszientherapie in aller Munde. Black-Roll Training, Fasziendehnung und-Gymnastik, Artikel, Fernsehsendungen beschäftigen sich mit der wichtigen Rolle des Fasziennetzes für unsere Beweglichkeit und unser körperliches Wohlbefinden. Wurde hier das Rad neu erfunden?

Ida Rolf entwickelte in den 60er Jahren das nach ihr benannte Rolfing. Sie erforschte die tiefe Bindegewebs- und Faszienarbeit und entwickelte ein System von meist zehn Therapiesitzungen, in denen der Körper aufgerichtet und in seiner Ausrichtung in der Schwerkraft unterstützt wird. Bewegliche, elastische und leicht gleitende Faszien sind die Voraussetzung dafür. Die Belohnung besteht in einem neuen vitalen Körpergefühl mit deutlich verbesserten Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeiten.

Da die Arbeit unsere „eingefleischten“ Haltungen verändert, tauchen in diesem Prozess viele psychische und emotionale Elemente auf. Wir sind unsere verkörperte Geschichte.

Rolfing, Strukturelle Integration, Fascial Release, Postural Integration, FRSB,  Anatomy Trains n. Myers, Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos (FDM), die Forschungen von Dr. Robert Schleip und Team, alles geht auf die visionäre Arbeit von Ida Rolf zurück.

Es gibt viele neue „faszinierende“ Erkenntnisse in der Faszienforschung . Die Wichtigkeit dieses den gesamten Körper durchziehenden Netzes für unsere Gesundheit und Beweglichkeit wird immer deutlicher. Glaubte man früher, Faszien und Bindegewebe seien bloßes Stütz- und Füllgewebe, wird immer klarer, welche zentrale Rolle es als verbindendes Element in verschiedensten Organsystemen, im Nervensystem und Stoffwechsel einnimmt.

Bei den Behandlungstechniken allerdings hat sich wenig verändert. Ein geschulter Blick für Bewegungs- und Haltungsmuster, feines Tastgefühl für Widerstände und Verklebungen im Gewebe und differenzierte manuelle Lösungstechniken für unterschiedliche Gewebsschichten machen hier den guten Therapeuten aus.

Läsionen können durch gezieltes Kinesio Taping und angeleitetes Black Roll Training unterstützt werden.

Wir bei moving arts sind schon seit zwanzig Jahren Faszien-Fans und durch stetige Fortbildungen immer dabei, die neusten Forschungserkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Die Welt der Faszien ist auch unser ganz persönliches Forschungsprojekt!

Dieser Behandlungsansatz wird oft kombiniert mit Triggerpunkttherapie

Die Triggerpunkttherapie ist zur Zeit eines der effektivsten Verfahren zu Behandlung von muskulo-skelettalen Beschwerden und Schmerzzuständen. Triggerpunkte sind tastbare, druckschmerzhafte Punkte innerhalb der Muskelfasern, die durch Berührung ausstrahlende Schmerzen verursachen. 

Diese ausstrahlenden Schmerzen können auch in weiter entfernten Organen, Muskelbereichen und  Gelenken auftreten.

Die Triggerpunktmassage ist eine kräftige, gezielte, genau begrenzte Tiefenmassage dieser Schmerzpunkte. Verhärtungen können aufgelöst werden, der Stoffwechsel in der Muskulatur wird angeregt und die Beweglichkeit verbessert.

Triggerpunkttherapie ist sowohl  „erste Hilfe“ bei akuten Schmerzzuständen, sowie effektive Behandlung von chronischen Beschwerden im Bewegungsapparat.

Zur weiteren Unterstützung wird begleitend Kinesiotaping, bzw. Myofasziales Taping eingesetzt.

Die Osteopathie behandelt Bewegungseinschränkungen des Körpers, die sich auf verschiedenen Ebenen der unterschiedlichen Körpergewebe manifestieren können. Mit sehr subtilen manuellen Techniken werden die Störungen der Körperfunktionen therapiert.

Dabei wird immer das muskulo-skelettale System (parietales System), das organische System (viszerales System) und das cranio-sacrale System (cranium = Schädel, sacrum = Kreuzbein) im Zusammenhang betrachtet.

Die Philosophie der Osteopathie ist die Ganzheit der harmonisch funktionierenden Körpersysteme als Grundlage für die Autoregulationsmechanismen, die Gesundheit erhalten und Heilung erwirken.

Eine eigene Unterabteilung der Osteopathie ist die Craniosacral Therapie. Lesen Sie mehr dazu.

Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Massagetechnik nach Dr. Vodder.  Die Behandlung besteht aus sanften, rhythmisch durchgeführten Massagegriffen mit dem Ziel, den venösen und lymphatischen Rückfluss anzuregen und zu unterstützen. Je nach Indikation wird auch Bewegungs- und Atemtherapie in die Behandlung integriert und /oder eine Kompressionsbandage angelegt.

Durch die manuelle Lympdrainage können Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme) reduziert oder abgebaut werden, um Folgeschäden zu verhindern und Heilvorgänge zu unterstützen.

Typische Indikationen sind:

  • Zustand nach Brustoperationen, auch zur Optimierung der Narbenheilung
  • Primäre oder sekundäre (nach OP) Beinlymphödeme, auch bei venöser Insuffizienz
  • Zustand nach Knie- oder Hüft- TEP
  • Zyklische, menstruationsbedingte Ödeme

Zusätzliches Kinesiotaping hat sich in der Ödemtherapie bewährt. Lesen sie mehr dazu.

Die Craniosacrale Therapie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die auf körperlicher, seelischer und emotionaler Ebene ordnend und harmonisierend wirkt. Sanfte und achtsame Berührungen lassen körperliche Empfindungen und Reaktionen bewusst werden und  unterstützen die   Selbstregulation und Selbstheilung. Während und nach der Behandlung verspürt die Patientin/der Patient ein Gefühl der Entspannung, der Lebendigkeit und des inneren Gleichgewichts.

Anwendungsmöglichkeiten sind u. a.  Kopfschmerzen, Migräne, Rückenprobleme, Ischiasreizungen, Iliosacralgelenksbeschwerden, chronische Schmerzzustände, Stress und Erschöpfungszustände, körperliche oder emotionale Traumata und Stärkung des Immunsystems.

Focus der Arbeit ist die freie Pulsation der Rückenmarksflüssigkeit zwischen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein).

Craniosacral Therapie ist ein Teilbereich der Osteopathie. 

Die Methode wurde Ende der siebziger Jahre von dem japanischen Kinesiologen und Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase entwickelt. Der Durchbruch in der deutschen  Physiotherapie und Sportmedizin gelang anlässlich der Olympischen Spiele in Athen 2004, wo viele Spitzensportler sich erfolgreich mit Kinesio Tape behandeln ließen.

Anwendung und Wirkung

Herkömmliche Tapes sind starr und stellen den verletzten Muskel oder das Gelenk ruhig. Das Kinesio Tape dagegen ist elastisch und unterstützt die Bewegungsfähigkeit von Muskulatur und Gelenken. Kinesio Tape besteht aus Baumwolle und ist ähnlich elastisch wie unsere Haut. Es enthält keine medizinischen Wirkstoffe, ist antiallergen und äußerst hautfreundlich. Durch seine Luft- und Wasserdurchlässigkeit kann es bis zu sieben Tagen auf der Haut verbleiben.

Wird das Pflaster vorgedehnt auf die Haut gebracht, senkt oder vergrößert es die Faszienspannung, je nach Kleberichtung. Wird es ungedehnt verklebt, hebt es die Haut wellenförmig an und verbessert so die Mikrozirkulation und den Abfluss von Wasseransammlungen im Gewebe.

Daraus ergibt sich eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten, zum Beispiel in der Sportphysiotherapie, der Lymphologie, bei Verletzungen der Muskulatur und der Gelenke, aber auch bei Verspannungen und verschiedensten Schmerzzuständen.

Für eine Tape-Anlage berechnen wir Zusatzkosten von 5 -10 €.

Bei der Dorn-Methode handelt es sich um eine sanfte, einfühlsame Methode zur Wirbelsäulenausrichtung. Nach einer eingehenden Untersuchung der Beinlängendifferenz, einer angezeigten Richtigstellung von Sprung-/ Knie- und Hüftgelenk werden die Wirbel durch sanfte aktive Bewegungen des Klienten und gleichzeitigen manuellen Druck des Therapeuten aus ihrer Fehlstellung korrigiert.

Um weitere Fehlhaltungen zu vermeiden, werden die Klienten zu Eigenübungen angeleitet.

Eine Behandlungseinheit bei moving arts dauert 55 Minuten und kostet 120 €.

In diese Zeitspanne sind Anamnese, Befunderhebung, Behandlung, Dokumentation, Terminvereinbarung und Zeit zum Aus- und Ankleiden einzurechnen.

Bei einer Terminvereinbarung kommt es zu einem rechtlich gültigen Behandlungsvertrag, nach dem Sie als Privatversicherter / Selbstzahler sich zur Begleichung unseres Honorars verpflichten. Diese Verpflichtung ist unabhängig von den jeweiligen Erstattungsbeträgen Ihrer Krankenkasse.

Beihilfeversicherte müssen, je nach Verordnung, mit einer 10-20 prozentigen Eigenbeteiligung rechnen.

Leistungen auf ärztliche Privatverordnung:

Krankengymnastik 30,00 €
Krankengymnastik am Gerät (KGG) 55,00 €
Manuelle Therapie 35,00 €
Manuelle Lymphdrainage, Ganzbehandlung 68,00 €
Kompressionsbandage einer Extremität 21,50 €
Bewegungsübungen 15,00 €
Naturmoorpackung, Großpackung 50,00 €
Naturmoorpackung, Teilpackung 36,20 €
Fangopackung (ohne Zusatzvermerk) 20,00 €
Heiße Rolle 20,00 €
Kältetherapie, Eispackung 20,00 €

Weitere Informationen zu Therapiepreisen finden Sie unter: www.privatpreise.de 
Hier finden Sie klare Informationen zu Preisgestaltung, Argumentationshilfen und Musterschreiben, um Ihre vertraglichen Rechte gegenüber Privatkassen im Erstattungsfall durchzusetzen.

Methoden, die in unsere physiotherapeutische Arbeit mit einfließen oder auch gesondert gebucht werden können:

  • Shiatsu
  • Faszientherapie
    (nach Chaitow, Postural Integration, Myofascial Trains nach Myers)
  • Viscerale Ostheopathie
  • Craniosacrale Therapie
  • Kiefergelenkbehandlung, CMD
  • Systemische Familienaufstellung & Coaching
  • Trauma Arbeit n. Levine
  • Myofasziale Triggerpunkt Therapie
  • Tiefe Bindegewebsmassage, Narbenbehandlung
  • Kinesio Taping, Myofasziales Taping
  • Ayurvedische Massagen
  • Hawaiianische Massage, Lomi-Lomi
  • Thai Massage
  • Dorn Therapie

Oft werden mehrere Behandlungsansätze kombiniert.