Kinesiotaping

Die Methode wurde Ende der siebziger Jahre von dem japanischen Kinesiologen und Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase entwickelt. Der Durchbruch in der deutschen  Physiotherapie und Sportmedizin gelang anlässlich der Olympischen Spiele in Athen 2004, wo viele Spitzensportler sich erfolgreich mit Kinesio Tape behandeln ließen.

Anwendung und Wirkung

Herkömmliche Tapes sind starr und stellen den verletzten Muskel oder das Gelenk ruhig. Das Kinesio Tape dagegen ist elastisch und unterstützt die Bewegungsfähigkeit von Muskulatur und Gelenken. Kinesio Tape besteht aus Baumwolle und ist ähnlich elastisch wie unsere Haut. Es enthält keine medizinischen Wirkstoffe, ist antiallergen und äußerst hautfreundlich. Durch seine Luft- und Wasserdurchlässigkeit kann es bis zu sieben Tagen auf der Haut verbleiben.

Wird das Pflaster  vorgedehnt  auf die Haut gebracht, senkt oder vergrößert es die  Faszienspannung,  je nach Kleberichtung. Wird es ungedehnt verklebt, hebt es die Haut wellenförmig an und verbessert so die Mikrozirkulation und den Abfluss von Wasseransammlungen im Gewebe.

Daraus ergibt sich eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten ,  zum Beispiel  in der Sportphysiotherapie, der Lymphologie, bei Verletzungen der Muskulatur und der Gelenke, aber auch bei Verspannungen und verschiedensten Schmerzzuständen.